| Große Köche kochen für kleine Genießer |
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HANNOVERSCHE ZEITUNG 03. 12. 2005 Immer auf die Kleinen Wenn sich die ganz Großen den Kleinen widmen, kann das leicht überheblich wirken. Aber nicht hier. Für alle Fälle stellt Herausgeber Achim Käflein auf den ersten Seiten seines originellen Buchs „Große Köche kochen für kleine Genießer" die späteren Küchenstars erst einmal als Hosenmatze vor. Und die Küchenchefs selbst betonen gerne, wenn ein Rezept das Lieblingsgericht der eigenen Kinder beschreibt. Jean Claude Bourgueil bastelt ein „Käse-Mikado mit Parmaschinken" für alle, die gerne mit dem Essen spielen. Und macht Einfaches kompliziert, für alle, die gerne beim Kochen spielen: Für seine „Bratkartoffeln mit Spiegelei" gart er erst das Eiweiß und setzt dann das Eigelb obendrauf (es wird immerhin „erwärmt"). Altmeister Lothar Eiermann beruft sich auf seine Tochter Aline Anna, wenn er „Poulardenkeulen in Rotwein geschmort mit Rahmnudeln" serviert. Seine Töchter mögen es offenbar herzhaft: Alexa Julie bürgt für „Rahmgeschnetzeltes mit Rösti". Wahrscheinlich wäre' der nächste Kindergeburtstag mit Josef Lafers „Berner Würstchen" sicherer zu befried(ig)en: Da werden Wiener Würstchen erst mit etwas Käse gefüllt und dann mit Räucherspeck umwickelt und gebraten. Und dazu gibt, es -natürlich selbst gemachtes Kartoffelpüree. Beneidenswert der Vater, dessen Tochter mit dem süßen Namen Douce dreierlei Gemüsepüree als Lieblingsgericht benennt. Zur Belohnung bekommt diese Hipp-Generation dann eine „Rosa Wolke" aus gebackenem Eiweißschaum, Himbeersahne und Himbeersorbet als süßen Ausgleich. Wie man ein Lächeln auf Kindergesichter zaubert, demonstriert Drei-Sterne-Koch Harald Wohlfahrt, wenn er seine Topfenknödel wie kleine Schneemannköpfe dekoriert. Für das Lächeln der Erwachsenen ist Karikaturist Gerhard Glück zuständig, der in seinen Zeichnungen hinterlistig den Nachwuchs porträtiert. Da droht eine kleine Hobbyköchin: „Wenn Bettina wieder ihren scheiß Löwenzahnsalat macht, kündige ich!" Klingt schon sehr erwachsen... Rainer Wagner KÖLNISCHE RUNDSCHAU 05.12. 2005 Die Creme der deutschen Superköche hat Achim Käflein für seinen Band „Große Köche kochen für kleine Genießer" (35 Euro) gewonnen. Dieter Müller und Harald Wohlfahrt, Johann Lafer und Jean Claude Bourgueil servieren zu Geschichten aus ihrer Kindheit Lieblings-Gerichte der eigenen Familie - spielerisch wie ein Mikado von Käsestangen, bodenständig wie Leberknödelsuppe, verführerisch wie Himbeercreme mit Schokolade. Herausgeber Käflein hat die Kreationen fotografiert, Grafiker Gerhard Glück liefert amüsante Karikaturen. Hübsch garniert ist das Buch mit Kinderfotos der Beteiligten - so Hans Stefan Steinheuer bei einer schönen Bescherung unterm Weihnachtsbaum und Dieter Müller mit herzhaftem Biss. (gst) DER FEINSCHMECKER August 2005 Kinderteller Was tun gegen den Verfall der Esskultur? Zwölf der besten Köche Deutschlands treten der „Fastfoodisierung“ mit einem Band leckerer Rezepte entgegen. Große Köche kochen für kleine Genießer (edition-kaeflein.de, Freiburg, 2005, 160 Seiten, 35,- €), so der Ttitel, stammt von dem Freiburger Fotografen Achim Käflein, der das Buch in seinem eigenen Verlag herausgegeben hat. Jeder Chef steuert seine Leibgerichte oder die seiner Kinder und Frauen bei. Die haben sich als Bollwerk gegen Pommes Burger & Co bewährt. Henri Bach, „Residence“, Essen, bringt zum Beispiel “klare Tomatensuppe“ ins Rennen. Jean-Claude Bourgueil, „Im Schiffcchen“, Düsseldorf, „Käse-Mikado mit Parmaschinken“ und Harald Wohlfahrt, „Schwarzwaldstube“, Baiersbronn, „Gnoccetti mit geschwenkten Scampi un Thaicurrysauce“. 70 Rezepte für Vor- und Nachspeisen, Hauptgerichte und Desserts. Keine Sorge, alle Gericht sind leicht zuzubereiten. SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 10.05.2005 Lecker - Kochrezepte von Profis für Kinder Zwanzig Sterne aus dem roten Deutschland-Michelin in einem einzigen Kochbuch vereint - das muss einem trainierten Gourmet, der von den Eifersüchteleien zwischen den großen Kochkünstlern etwas mitbekommen hat, fast phantastisch vorkommen. Dem Fotodesigner Achim Käflein ist die Zusammenführung der Spitzenköche aus Deutschland auch wohl nur deshalb gelungen, weil er die Herren jenseits der Restaurant-Verpflichtungen ansprechen, sie quasi in eine private Ecke zog, in der sie sich entspannt geben konnten. Große Köche kochen für kleine Genießer heißt das Buch, was nicht ganz glücklich ist, weil auch „kleine" Leute - sprich: Kinder - sehr große Genießer sein können. Gemeint ist: die Koch Stars, die in einigen der anspruchsvollsten und teuersten Restaurants Deutschlands arbeiten, erinnern sich an ihre eigene Kindheit und stellen die Rezepte vor, nach denen sie zuhause für ihre Kinder kochen. Es sind durchwegs Speisen einfacher Zubereitung, die von allen Hobbyköchen, von Vätern und Müttern ohne viel Aufwand nachgekocht werden können. Und da die simplen, oft von anderswoher bekannten, also nicht zwanghaft originellen Grundrezepte jeweils um ein paar winzige, aber entscheidende Details abgewandelt und durch kleine Tips und rklärende Fotos angereichert sind, der Zeichner Gerhard Glück zudem schöne satirische Zeichnungen zum Thema „Kinder kochen" beigesteuert hat, bekommt das Buch einen Reiz, der über den mäßigen Gebrauchswert neuer Kochbücher um Einiges hinausgeht. Da zeigt also beispielsweise der Drei-Sterne-Koch Daniel Bourgueil aus Düsseldorf, wie man etwas so Banales wie „Bratkartoffeln mit Spiegelei" zu einer künstlerisch geformten, delikaten Besonderheit überhöht. Lothar Eiermann vom hohenlohischen Wald- und Schloss- Hotel Friedrichsruhe führt vor, wie man etwas Alltägliches- Kalbsleber mit Wirsing oder gebratene Blutwurst mit Kartoffelbrei und Apfelmus - ohne großen Aufwand ins Delikate verfeinert. Auch Fernseh-Star Johann Lafer gibt sich ganz irdisch: Er füllt Würstchen mit Käse und umwickelt sie mit Räucherspeck. Hans Haas vom Tantris in München erinnert sich an seine Tiroler Kindheit und deren einfache Herrlichkeiten wie Brezn-Suppe mit Käse und Zwiebeln, Graukäskrapfen oder Marillen-Pallatschinken. Fünf bis sechs Rezepte haben die Meister im Durchschnitt beigesteuert. Hans-Paul Steiner aus dem südbadischen Sulzburg hat sich sogar neun Rezepte entlocken lassen. Darunter auch drei Süßspeisen wie die „Rosa Wolke", die aus festen Meringen - weichem Sahneschaum und Himbeeren komponiert ist. Die Auswahl ist also verlockend vielfältig: Von der gehaltvollen Rheinischen Bohnensuppe über Paella mit Nordseefi¬schen, Gröstl von Nürnberger Rostbrat¬würsten bis zum Norddeutschen Brotpudding reicht das Angebot an raffiniert einfachen Speisen. Das schön bebilderte Kochbuch wird also fraglos Kinder erfreuen, aber vor allem wird es die Eltern glücklich machen, weil es zeigt, wie kurz die Umwege zum etwas besseren Essen sein können. Gottfried Knapp STUTTGARTER ZEITUNG 07.05. 2005 Spitzenköche trotzen dem Sittenverfall mit kinderleichten Rezepten Gegen Essen mit Händen Was essen wir? Burger, Currywurst oder Pommes an der Ecke, Döner oder Pizza am Kebabstand, dazu Cola, später süße Teilchen vom Bäcker, Schokoriegel an der Tankstelle, abends zum Fernsehen noch Chips aus der Tüte. Sie meinen, etwas übertrieben dargestellt? Kann sein. Vermutlich aber wohl nur ein wenig. Fastfood schreitet voran, mit ihm Krankheiten wie Fress- und Fettsucht, Adipositas. Diabetes - gerade bei Kindern. Im 21. Jahrhundert essen ganze Generationen wieder mit den Händen. Was tun? Gourmets beklagen angewidert den Sittenverfall der Gourmands und haben leicht reden. Wer kann sich denn schon aufwendige Menüs mit „Tatar und Mousse vom Räucherstör mit Limonenöl" oder „Mosaik von Sankt-Jacobs-Muscheln und Perigordtrüffeln in Trüffelvinaigrette" leisten, geschweige denn sie selbst nachkochen? Bevor die Esskultur endgültig vor die Hunde geht, hat sich die exklusive Riege der zwölf besten Sterneköche aufgeschwungen, um dem Verfall mit einem liebevoll editierten Kochbuch entgegenzuwirken. „Große Köche kochen für kleine Geniesser" heißt das Werk, das der Freiburger Küchen- und Köchefreund Achim Käflein bestens fotografiert, mit Gerhard Glücks liebevollen Illustrationen versehen und in seinem neuen Verlag herausgegeben hat. Kaum ein Magier der Kochtöpfe fehlt in dem Buch. Von Jean Claude Bourgueil (Im Schiffchen, Düsseldorf) über Hans Haas (Tantris, München) bis Christian Rach (Tafelhaus, Hamburg) und Harald Wohlfahrt (Schwarzwaldstube, Baiersbronn) steuert jeder der Köche seine eigenen Lieblingsgerichte oder die seiner Kinder und Frauen bei. Bratkartoffeln mit Spiegelei, Wiener Schnitzel oder Tomatensuppe. Siebzig Rezepte für Vor- und Nachspeisen, Hauptgerichte und Kuchen. Und keine Sorge - sie gelingen. wom WESTDEUTSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG 09.05.2005 Würstchen aus der Sterneküche Preisgekrönt Spitzenköche zeigen sich von ihrer bodenständigen Seite Sie spielen in der allerersten Liga, was den Umgang mit Topf und Pfanne angeht. Sie haben einen, zwei oder gar drei Michelin-Sterne - und können auch ganz bodenständig kochen. Für ihre Kinder, zum Beispiel. Zwölf preisgekrönte Spitzenköche haben in „Große Köche kochen für kleine Genießer" ein Kochbuch mit ganz bodenständigem Nutzwert zusammengestellt. Und um das zu unterstreichen, begrüßen den geneigten Leser die Stars der Kochszene gleich auf den ersten Seiten mit einem fröhlichen Kinderfoto: Johann Lafer (Le Val d'Or / Stromberg) in Kommunionsanzug, Dieter Müller (Schloss Lerbach / Bergisch Gladbach) mit Wollmütze und Banane, Henri Bach (Residence, Essen) mit Pusteblumen oder Hans Haas (Tantris / München) als Dreikäsehoch im Schnee. Im Rezeptteil finden sich dann deftige Köstlichkeiten wie allerlei Schnitzeleien, Bratkartoffeln mit Spiegelei, Tomatensuppe, Würstchen mit Kartoffelpüree oder gefüllte Pfannkuchen. Auch der Anteil an süßen Speisen - Topfenknödel, Griesbrei, Schoko-Fondue - kann sich sehen lassen. Alles natürlich aus feinsten Zutaten, perfekt angerich¬tet und nobel fotografiert. Vor allem sind die meisten Rezepte ganz einfach umzusetzen - und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung gibt's auch. Entstanden ist das großformatige Buch von Achim Käflein (munter illustriert von Gerhard Glück) aus einen früheren Projekt mit Sterneköchen, wobei der Autor erlebte, wie gern sich die prominenten Küchenchefs an die (einfache) Küche ihrer Kindheit erinnern. Inspiriert durch die Lieblingsgerichte ihrer eigenen Kinder enstand die Idee, mit diesem ungewöhnlichen Familien-Kochbuch Kindern ei¬nen Sinn fürs Essen, Kochen und den Wert der gemeinsamen Mahlzeit zu vermitteln. Die Rezepte sind so angelegt, dass kleine Helfer in der Küche nicht gleich überfordert sind. Denn man weiß ja: Nichts schmeckt so gut wie das, wobei man selbst geholfen hat. Übrigens stören auch einen Meister am Herd nicht Fritten, Pizza und Co. Warum auch nicht, wenn die Pommes aus frischen Kartoffeln sind, der Hamburger aus magerem Fleisch ist und dazu ein frischer Salat serviert wird? Bettina Kutzner SYLTER SPIEGEL 30.03.2005 Kochkunst contra Fastfond 12 Spitzenköche - darunter Jörg Müller - verraten die Lieblingsrezepte ihrer Kinder. Das Problem ist bekannt: Immer mehr Kinder werden immer dicker und handeln sich damit schon früh handfeste gesundheitliche Probleme ein. Bewegungsmangel ist ein Grund, die zunehmende Be¬iebtheit süßer und fetter Saftmacher ein anderer. Kochen macht Arbeit, braucht Zeit und erfordert Übung - Fastfood ist schnell an jeder Straßenecke zu haben und die Kühltruhen der Supermärkte bieten vermeintlich jede Menge Vielfalt. Warum sich erst an den Herd stellen, wenn die Kinder doch am liebsten Pommes und Pizza essen, meinen immer mehr Eltern und machen sich über die Folgen erst dann Gedanken, wenn sie nicht mehr zu übersehen sind. Viele Mütter und Väter haben offenbar vergessen oder gar nie gelernt, dass Kochen Spaß macht und dass es beim Essen um mehr geht, als darum, schnell satt zu werden. Und wie sollen die Kinder, deren Gewohnheiten immer noch überwiegend im Elternhaus geprägt werden, es später besser wissen? Ein neues Buch will da helfen: „Große Köche kochen für kleine Genießer" heißt der überaus appetitanregend bebilderte Band, in dem zwölf Meister ihres Fachs vorführen, was sie selbst und ihre Kinder am liebsten essen. Was dem Leser da auf 159 Seiten entgegenschaut, sieht einfach herrlich aus und ist dabei gar nicht schwer nachzukochen. Oft sind es ganz einfache Zutaten, aus denen die hier versammelten Spitzenköche Gerichte zaubern, die dem Leser ein Aha-Erlebnis nach dem anderen verschaffen. Allein um festzustellen, was sich so alles aus einer simplen Kartoffel machen lässt, lohnt sich die Lektüre. Aber auch um die psychologischen Tricks zu lernen, die die zwölf Könner von Henri Bach bis Harald Wohlfahrt aus dem Effeff beherrschen. Kinder mögen es bunt und sind über die Augen mindestens genauso leicht verführbar wie Erwachsene - dem als Hotdog getarnten Obstsalat von Jörg Müller oder dem farbenfrohen Gemüsepürree von Hans-Paul Steiner können mit Sicherheit auch schwierige Esser mit ausgeprägtem Widerwillen gegen alles „Gesunde" nur sehr schwer widerstehen. Barbara Kunze DIE ZEIT 21.04.2005 KINDER VON HEUTE kennen keinen Hunger, sondern Überfluss. Der freilich kommt in Gestalt von Tiefkühlpizzen und Tütensuppen daher und nicht als Festmahl, wie es ins gute Kinderbuch gehört. Gegen den Trend zum Fast Food (literarisch und kulinarisch) hilft alleine Vorlesen- und Kochen! Große Köche kochen für kleine Genießer FOCUS Nr. 13 26.03.2005 Große Köche, kleine Leckermäuler Spitzenköchen in den Topf geschaut: Kochbuch für Kinder-Leibspeisen Normalerweise sind die ganz Großen ihre Gäste. Zu Hause jedoch kochen Deutschlands Spitzenköche kleinere Portionen- für ihre Kinder. Die Lieblingsrezepte des Nachwuchses haben Dieter Müller, Harald Wohlfahrt & Co. nun als Kochbuch herausgegeben. Titel: „Große Köche kochen für kleine Genießer“. Auf 160 Seiten, mit 440 Fotos und 13 Illustrationen lernen wir: Kinder lieben „Melonenkaltschale mit Flusskrebsen“, „Rheinische Bohnensuppe“ oder „Kalbfleisch mit Wirsing“. „Tomatensuppe an Tigerente“ kocht Henri Bach für Sohn Sebastian FREUNDIN 11.05.2005 Für Minigourmets Ein tolles Kochbuch für Kinder und Erwachene. 12 deutsche Spitzenköche verraten die Lieblingsrezepte ihrer Kindheit. Von wegen Kids haben nur Lust auf Fastfood… Saarland/ Pfalz treff.region Magazin 14.04.2005 Spaß und Gesundheit Deutsche Spitzenköche bruzzeln ihre Lieblingsgerichte und die ihrer Kinder. Zeigen schöne und gesunde Alternativen zu Fastfood, Burger und Pommes. „Große Köche kochen für kleine Genießer" heißt das schön gestaltete Buch der edition-kaeflein.de (Freiburg). Es soll ein Beitrag zu einer besseren, bewussteren Ernährung sein. „Essen sollte uns gesund erhalten und Spaß machen", so das Anliegen. Keine Diätgerichte, sondern Rezeptvorschläge, die Spaß machen, einfach gelingen und herrlich schmecken sind angesagt. Ein Dutzend renommierter Küchenchefs haben mitgemacht. Drei-Sterne-Koch Harald Wohlfahrt aus Baiersbronn stellt zum Beispiel ein Kompott von geschmorten Kalbsbäckchen mit Kartoffelpüree vor, Kollege Dieter Müller aus Bergisch Gladbach empfiehlt Ochsenbrust mit Meerrettichsauce und Rote Beete. Sein Bruder Jörg Müller (Westerland/Sylt) steuert Paella mit Nordseefischen bei, Hans Stefan Steinheuer aus Bad Neuenahr-Heppingen Mamas Tomaten-Makkaroni und als Dessert leckere Blaubeerpfannkuchen. Sehr gelungen sind auch die appetitanregenden Fotos der Gerichte (Achim Käflein) und die zum Teil bissigen Illustrationen (Gerhard Glück). Hinzu kommen Schritt-für-Schritt-Fotos, die die Arbeitsvorgänge beim Nachkochen veranschaulichen. Thomas Reinhardt KÜCHE - Das Magazin für Fachleute Nr.5/ 2005 Was Köche ihren Kindern kochen Tochter Désiree isst am liebsten Bunne dünn, Sohn Benedikt liebt Döppcheskoche mit Speck, Tochter Caroline steht auf Blaubeerpfannkuchen - dies und die dazugehörigen Rezepte verrät Hans Stefan Steinheuer, dreifacher Vater und Patron-Chef von Steinheuers Restaurant, Bad Neuenahr-Ahrweiler, in „Große Köche kochen für kleine Genießer". Mit ihm stellen in diesem Buch von Achim Käflein (Fotografie und Text) und Gerhard Glück (Illustrationen) elf weitere deutsche Kochgrößen ihre Alternativen zu Pizza, Pommes und Burger vor. Insgesamt 70 Gerichte aus Deutschland, Österreich, Frankreich und Tirol sollen Appetit machen auf eine bessere, gesündere und abwechslungsreichere Enährung für Kinder. KÜCHE-Urteil: amüsant & lesenswert! BERLINER ZEITUNG 26.03.2005 FÜR KLEINE GENIESSER Hans Stefan Steinheuer ist unzufrieden mit der Esskultur unserer Tage. Unzufrieden damit, dass „eine ganze Generation wieder mit den Fingern isst“. Steinheuer ist Koch und zählt zur Riege der renommiertesten Köche Deutschlands. Gemeinsam mit elf weiteren preisgekrönten Vertretern seiner Zunft, wie etwa Jean Claude Bourgueil, Hans Haas oder Harald Wohlfahrt, verrät er in „Große Köche kochen für kleine Genießer" die eigenen Lieblingsgerichte seiner Kindheit und die seiner Kinder. Insgesamt 70 Rezepte sind im Buch enthalten, Vor- und Nachspeisen, Hauptgerichte und Kuchen. Kurze Texte und Bildstrecken erklären, den Zubereitungsvorgang, jeweils eine Großaufnahme zeigt das fertige Arrangement. Die Fotografien von Herausgeber Achim Käflein fügen sich mit Gerhard Glücks liebe-vollen Illustrationen zu einem gelungenen Gesamtwerk. Geeignet ist das Buch für all jene, die schon etwas kocherfahren sind und die ihrem Nachwuchs nicht nur zu Ostern beweisen wollen, dass es weit mehr gibt als Pommes und Pizza. (xsue.) BADISCHE ZEITUNG 26.03.2005 Nicht nur für Kinder Von Christian Hodeige Es müssen nicht immer Döner, Pommes, Mirakoli oder Fischstäbchen sein, wenn Kinder Hunger haben und nach Ihren Lieblingsspeisen befragt werden. Jeder hat doch Erinnerungen an Omas, Opas, Mutters oder Vaters, Kochkünste. Je älter man ist, desto verklärter wird diesen sagenumwobenen Speisen der Vergangenheit gehuldigt, ob es der ultimative Kartoffelsalat, die beste Rinderzunge in Madeirasoße, das zarteste gekochte Ochsenfleisch mit Meerrettichsoße oder das feinste Fruchtkompott mit selbst gemachtem Vanilleeis war. Es läuft einem doch heute noch das Wasser im Mund zusammen. Der Freiburger Fotodesigner Achim Käflein, längst einer der Etablierten in Food-Fotografie, und der Kassler Illustrator und Karikaturist Gerhard Glück haben sich etwas Besonderes zu diesem Thema einfallen lassen. Zwölf der renommiertesten ,Spitzenköche aus Deutschland stellen 70 ihrer Lieblingsgerichte und die ihrer Kinder vor. Von Bratkartoffeln mit Spiegelei, Kalbsleber mit Wirsing, Wiener Schnitzel, gebackenen Stubenküken mit Kartoffel-Gurkensalat, eingemachtem Kalbfleisch mit Spätzle oder Mamas Tomaten-Makkaroni bis zu Schnee-Eier auf Vanillesoße, Quarkschmarren mit Preiselbeeren, Süßer Pizza, Blaubeerpfannkuchen bis zum Topfenmohnknödel auf Erdbeeren - in diesem wunderschönen Bildband gibt es die fast verloren gegangene, bodenständige Küche von Meistern ihres Fachs angerichtet. Achim Käflein hat alles Schritt für Schritt in anschaulichen Bildern festgehalten, dem herrlich appetitanregenden Endprodukt widmet er stets eine ganze Seite. Gerhard Glück steuert liebevolle, humorige bis bissige Illustrationen bei, die den Lesegenuss entscheidend mit beeinflussen. Die vorgestellten Rezepte sind anschaulich beschrieben und auch für den Nicht-Profi nachkochbar. Es wird nur mit frischen Grundprodukten gearbeitet und großen Wert auf die Qualität der Zutaten gelegt. Das muss weder teuer, noch kompliziert sein. Ein gemeinsames Essen in der Familie und unter Freunden ist ein Kulturgut, dem man gerade In heutiger Zeit gar nicht genug Wert beimessen kann. Tischtradition braucht keine Super-Nanny, dazu trägt dieses wunderbar ausgestattete und dabei höchst erschwingliche Kochbuch bei. RHEIN-NECKAR ZEITUNG 07.04.2005 Kochbuch gegen den Fastfood-Trend In „Große Köche kochen für kleine Genießer" brechen zwölf Spitzenköche eine Lanze für die Esskultur Auch große Köche haben kleine Kinder. Und die wollen versorgt werden - nicht mit erlesenen Spezialitäten, aber mit durchaus anspruchsvollen Gerichten. „Große Köche kochen für kleine Genießer" heißt ein neues, sehr ansprechendes und etwas aus dem Rahmen fallendes Kochbuch von Achim Käflein und Gerhard Glück. Darin verraten zwölf Spitzenköche aus Deutschland von Henri Bach über Johann Lafer bis Harald Wohlfahrt, was ihr Nachwuchs kulinarisch bevorzugt. Wer jetzt erwartet, dass die großen Köche mit Rezepten aus den Gourmettempeln aufwarten, die ein wenig kindgerecht verpackt sind, der täuscht sich. Zwar dürfen es auch mal Gnocchetti mit geschwenkten Scampi und Thaicurrysauce bei Harald Wohlfahrt sein oder ein Risotto mit Parmesanchips und Tomatencoulis von Hans-Paul Steiner, aber es gibt viele „einfache" Gerichte nicht nur für Kinder, die raffiniert verfeinert werden. Wobei das eine oder andere Rezept aus Omas Kochschatz stammt. Wie wäre, es zum Beispiel mit Kartoffelpüree mit Oliven-Tapenade und Kartoffelchips witzig als Gesicht auf dem Teller angerichtet von Fritz Schilling? Oder mit Berner Würstchen mit Kartoffelpüree und Zwiebel-Petersilien-Schmelze von Johann Lafer? Selbst Bratkartoffeln mit Spiegelei werden zur kleinen Delikatesse, wenn sie Jean Claude Bourgueil auf seine Art zubereitet. Die zwölf Spitzenköche servieren ein breites Spektrum an einfachen oder anspruchsvolleren Gerichten, darunter auch viele leckere Anregungen für feine Desserts, die sicher nicht nur Kindern schmecken. Anschaulich wird die Zubereitung Schritt für Schritt erklärt, meist noch mit kleinen Detailfotos angereichert. Und allein schon beim Anblick der meisterhaft von Achim Käflein fotografierten Gerichte bekommt man Appetit und auch Anregungen für die Präsentation, denn nicht nur bei Erwachsenen, auch bei Kindern gilt: Das Auge isst mit. „Große Köche kochen für kleine Genießer" ist mehr als ein Kochbuch. Das knapp 160 Seiten starke Werk lädt zum Blättern und auch Schmunzeln ein - dank der Illustrationen von Gerhard Glück. Und die Spitzenköche verraten in kurzen Texten ein bisschen von ihrer Essphilosophie, die einen zentralen Ansatz hat: Auch beim Essen sind die Eltern Vorbild für ihre Kinder. Essen sollte nicht zur bloßen Nahrungsaufnahme mit Fastfood in der Küche oder auf der Straße degradiert werden. Mit ein wenig Mühe und Zeit kann jeder in seiner Familie eine Esskultur wiederentdecken, die sowohl die Lust auf gepflegtes Essen als auch die Kommunikation steigert. Wer seine Kinder geschmacklich fordert und fördert, wird bald überrascht sein, was sie alles essen. Achim Käflein hat ein Kochbuch nicht nur zum Nachkochen, sondern auch zum Nachdenken aufgelegt. SÜDKURIER 02.04.2005 „Große Köche kochen für kleine Genießer“ Mathias mag am liebsten „Lammkotelette mit Bohnen und Sahnekartoffeln". Sein Bruder Sebastian nennt als sein Lieblingsrezept die „Klare Tomatensuppe", Philip das „Hühner-Paprikaspießchen mit Couscous und Erdnusssauce" und Josephine die „Grüne Grütze". Die vier Kinder kenne ich sonst gar nicht. Schließlich wohnen sie in Essen. Aber ihr Vater steht mit zwei Sternen im Michelin-Führer. Er heißt Henri Bach und kocht im Restaurant „Residence". Er ist im Alphabet der erste von zwölf Spitzenköchen, die für die Edition Kaeflein Rezepte für „kleine Genießer" zusammengestellt haben. Auch die drei deutschen Drei-Sterne-Köche JeanClaude Bourgueuil (Düsseldorf), Dieter Müller (Bergisch-Gladbach) und natürlich Harald Wohlfahrt (Baiersbronn) haben dem Foodfotografen Achim Käflein kulinarische Leckereien präsentiert, die sie für kleine Genießer ausgesucht haben. Nun ist das so eine Sache mit den Sterneköchen. Oft sind deren Kochbücher zwar wundervoll zum Anschauen, aber mit dem Nachkochen hapert es bisweilen. Zu kompliziert oder handwerklich zu schwierig. In diesem Fall aber findet man durchaus nachkochbare Rezepte, wie etwa die saarländische Form der Rösti, genannt „Dibbelabbes", die Christian Rach vom Hamburger „Tafelhaus" vorschlägt. Ob alle Rezepte Kindern tatsächlich schmecken, weiß man ja nie. Aber bei den „Gefüllten Pfannkuchen mit Schmorapfelkompott" von Dieter Müller kann man das wohl annehmen. Und an Philips Lieblingsgericht (siehe oben) werde ich mich bestimmt einmal wagen. Übrigens: Außer den herrlichen Essensfotos von Achim Käflein hat Gerhard Glück noch wunderbare Karikaturen beigesteuert. Ein Buch für Ihre Bildband-Kochbuch-Sammlung. PIRMASENSER ZEITUNG 08.04.2005 Die Antwort auf Fastfood, Burger und Pommes frites! Die Lieblingsrezepte großer Köche in einem Buch Essen transportiert Signale, Botschaften und Emotionen. Ein gemeinsames Mahl kann vermitteln, was Sprache allein nicht zu erreichen vermag. Eine gelungene Mahlzeit fördert eine entspannte Kommunikation, nicht nur bei offiziellen Anlässen und in der Geschäftswelt, sondern auch im Kreis der Familie. Bei Tisch lassen sich Meinungen diskutieren, Probleme besprechen und freudige Anlässe feiern. Gemeinsames Essen verbindet und wirkt sich positiv auf das Sozialverhalten aus. Dies gilt insbesondere für Kinder. Fastfood hingegen versagt in all diesen Punkten, Essen wird zur bloßen Nahrungsaufnahme reduziert. Das sinnliche Erlebnis geht verloren, Esskultur und Kommunikation spielen keine Rolle. Kinder und Jugendliche werden aufgrund ihres Essverhaltens immer dicker, unbeweglicher und damit anfälliger für Krankheiten. Was tun? Zwölf der renommiertesten Spitzenköche Deutschlands, ausgezeichnet mit den höchsten Ehren der Gourmetwelt antworten in dem Buch „Große Köche kochen für kleine Genießer" in köstlicher Weise auf Fastfood, Burger und Pommes frites. Sie zeigen rustikale, höchst animierende Alternativen gekocht mit frischen Produkten, erklären das Zubereiten von nachvollziehbaren, meist einfachen Gerichten und geben Tipps für gutes Gelingen. Das schön gestaltete Buch, von Achim Käflein brillant und appetitanregend fotografiert, durch Gerhard Glück's liebevollen, zum Teil bissigen Illustrationen gewürzt, ist eine kulinarische Zeitreise, die Kindheitserinnerungen wachruft, die Spaß macht und Anfänger wie Fortgeschrittene zum Mitmachen und Nachkochen einlädt. Die Rezepte stammen u.a. von Henri Bach, Lothar Eiermann, Johann Lafer, Harald Wohlfahrt. |